Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein angeheftetes Programm in der Taskleiste, erscheint die Sprungliste — zuletzt geöffnete Dateien, häufige Aktionen und Ähnliches. Praktisch, aber selten genau das, was Sie brauchen. Oft wünschen Sie sich lieber den Registrierungseditor, einen Arbeitsordner oder ein paar Websites, die Sie täglich aufrufen.
Der Sprunglisten-Schnellstarter in Windows Manager ist dafür da: Sie bauen Ihre eigene Sprungliste, ordnen Programme, Ordner, Links und Systemtools in Gruppen und heften das Ergebnis an die Taskleiste. Danach reicht ein Rechtsklick auf das Symbol — das Konfigurationsfenster muss nicht offen bleiben.
Im Folgenden: Aufbau des Fensters, Einträge hinzufügen, Speichern und Anheften, mehrere Listen, Backup sowie ein paar wichtige Einstellungen.
.url-Links übernehmen.Im Hauptfenster von Windows Manager:
Anpassungen → Sprunglisten-Schnellstarter
Es öffnet sich ein eigenes Konfigurationsfenster. Noch nicht installiert? Die Testversion finden Sie auf der Download-Seite.
Beim ersten Start, wenn Windows „Zuletzt verwendete Elemente“ und „Häufig verwendete Orte“ für Sprunglisten deaktiviert hat, fragt das Programm, ob es das wieder einschalten soll. Ohne diese Option lassen sich keine benutzerdefinierten Sprunglisten speichern — wählen Sie am besten Ja.
Das Fenster gliedert sich in vier Bereiche:
Die Hilfe ? fasst es kurz zusammen: Dunkelgrau = ungültiges Ziel; Sprungliste öffnen per Rechtsklick auf das angeheftete Taskleistensymbol; per Drag & Drop sortieren oder zwischen Gruppen verschieben.

Die Struktur hat zwei Ebenen: Unter einer Gruppe (Stammknoten) kommen die eigentlichen Einträge. Typischer Ablauf:
Ohne Gruppe bleiben Datei hinzufügen, Ordner hinzufügen usw. ausgegraut — legen Sie zuerst eine Gruppe an.
.exe, .bat, .lnk usw.; Dateien lassen sich auch hineinziehen (Gruppe vorher auswählen)..url aus Favoriten — für oft besuchte Websites.explorer.exe shell:appsFolder\....Symbole werden automatisch gelesen. Ungültige Pfade werden dunkelgrau — so sehen Sie sofort, was noch korrigiert werden muss.
Markieren Sie einen Untereintrag, können Sie unten ändern:
Änderungen erscheinen sofort im Baum. Bei einer Gruppe sind Pfad und Parameter deaktiviert — Gruppen sind nur Überschriften.
Die Reihenfolge im Baum entspricht dem Menü nach dem Speichern in der Taskleiste.
Wenn die Liste passt, klicken Sie unten auf Speichern. Das Programm:
Eine Meldung bestätigt das Ergebnis. Gelingt das Anheften, können Sie das Konfigurationsfenster schließen — künftig genügt der Rechtsklick auf das Taskleistensymbol, um Ihre Liste zu öffnen und Einträge zu starten.
Schlägt das automatische Anheften fehl, werden Sie zum manuellen Anheften aufgefordert: Rechtsklick auf das Programm → An Taskleiste anheften.
Tipp: Die Sprungliste gehört zu genau dieser .exe. Das Fenster darf zu sein; wichtig ist das Symbol in der Taskleiste.
Eine Liste reicht nicht? Legen Sie mehrere an — jedes mit eigenem Taskleistensymbol.
In der Symbolleiste Erstellen, Namen eingeben (z. B. Office oder DevTools). Es entstehen JumpListName.exe und passende XML im Installationsordner; eine neue Instanz öffnet sich zur Konfiguration.
Existiert der Name schon, erscheint: „Es existiert bereits eine Sprungliste mit diesem Namen.“
Im Dropdown oben stehen alle Listen. Beim Auswählen startet die zugehörige JumpList*.exe, sofern sie nicht läuft; sonst Hinweis „läuft bereits“.
Im Hauptprogramm JumpListQuickLauncher können Sie unter Löschen eine Unterliste entfernen — .exe und .xml werden gelöscht. Heften Sie vorher das Taskleistensymbol ab, wenn Sie es nicht mehr brauchen.
Für Fortgeschrittene: Ohne Produktmetadaten und mit umbenannten EXE-Dateien lassen sich unterschiedliche Symbole in der Taskleiste anzeigen. Auf Wechseldatenträgern (USB usw.) lässt sich das Programm meist nicht anheften — für den Alltag lieber auf einer lokalen Festplatte installieren.
In der Symbolleiste stehen Sichern und Wiederherst. bereit:
JumpList*.exe und JumpList*.xml (ohne JumpListQuickLauncher.exe) in einen Ordner Ihrer Wahl. Der letzte Sicherungspfad wird gemerkt.Nach der Wiederherstellung funktionieren angeheftete Symbole auf demselben PC oft weiter; auf einem neuen Rechner heften Sie die Listen erneut an.
Das Dropdown in der Statusleiste (13–30) entspricht dem Registry-Wert JumpListItems_Maximum — wie viele Einträge Windows für Sprunglisten vorsieht. Änderungen werden sofort geschrieben; Meldung: „Die Einstellung wurde abgeschlossen.“
Bei sehr langen Listen können Sie erhöhen; im Normalfall reicht der Standard.
Ist die Nachverfolgung für Sprunglisten unter Einstellungen → Personalisierung → Start oder in der Registry (Start_TrackDocs) aus, funktionieren benutzerdefinierte Listen nicht. Beim Start bietet das Programm an, das wieder einzuschalten — ohne Zustimmung kein Speichern möglich.
Tipp: Klein anfangen — z. B. Gruppe Tools mit Registrierungseditor und IP-Konfiguration. Ein paar Tage testen, dann Ordner und Links ergänzen. Pflegt sich leichter als alles auf einmal.
Der Sprunglisten-Schnellstarter bündelt häufig genutzte Aktionen an der Taskleiste. Er ergänzt den Systemstart verwalten (Auto-Start) und Sicherheitseinstellungen (Systemzugänge) — jedes Modul hat seine Aufgabe. Details auf der Produktseite.
Loslegen: Windows Manager herunterladen und unter Anpassungen → Sprunglisten-Schnellstarter die erste Taskleisten-Kurzmenü-Liste anlegen.